Aktualisierungen von Oktober, 2017 Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • Laestermaul 15:52 am 31. October 2017 permalink | Antwort  

    Fitbit – wir sorgen für Puls! 

    Aktuell bin ich ja schon etwas länger im Besitz so einer Fitness-Uhr. Kann Puls, Schritte und son Zeug aufzeichnen. Anschließend muss man dann mit einer App synchronisieren, um die Daten in seinem Konto auch sehen zu können. Die Uhr ist ne Blaze von Fitbit. Immer wieder kommt es zu ärgerlichen Problemen, da sich Uhr und Handy nicht verbinden können…irgendwie. Im Forum der Blaze bei Fitbit ist dieses Thema praktisch ein dauerbrenner, weshalb ich mal einen Kommentar dazugeschrieben habe, den ich hier einfach mal so wiedergebe:
    Das ist ja wohl das größte Übel bei Eurer Software!

    Egal ob mein Handy sich mit dem Auto, Lautsprecher oder einem piseliegen Selfiestick verbindet – kein anderes Gerät hat DIE Probleme, die bei der Blaze auftreten.
    Und der Knaller ist ja: Ich kann gestern problemlos synchronisiert haben – und heute klappt es wieder nicht. Nichts hat sich im Umfeld geändert!
    Es ist kein Gerät hinzugekommen oder weggefallen. Nix hat sich im Haushalt geändert, wo ich die Uhr i.d.R. synchronisiere – und trotzdem klappt es nicht.

    Und ja: Nach gefühlt dem 100stem Male, wenn alle anderen Geräte entkoppelt wurden, BT aus und wieder Ein/Aus/Ein/Aus/Ein… klappt es dann plötzlich.
    Schön auch die Aussagen von einem Marcelfitbit im Forum „Das Synchronisieren sollte jedes Mal, wenn die App geöffnet wird, erfolgen.“ Na klar sollte es das – wissen das auch die Programmierer?

    Und wenn es mal nicht funktioniert – einfach nur BT deaktivieren&Handy neu starten&Tracker resetten&App deinstallieren –
    natürlich dann auch wieder installieren…24Std. sync verwenden…
    All diese Dinge machen – und ja: Irgendwann dabei klappt es auch mit dem Sync!! Hey – SUPER!! Vielen Dank an den Support, ist ja klasse!!

    Nicht das wir uns falsch verstehen: Hier sind die Programmierer gefragt! Nur die haben das Wissen, hier eine belastbare und vor allem wiederholbare Lösung zu programmieren.
    Das ist meine Kritik: Euch fehlen Programmierer, die tiefergehendes Verständnis haben und wissen, wie so eine Lösung zu programmieren ist.
    Da treibt es meinen Blutdruck schon wieder in die Höhe wenn ich sehe, dass es nun auch eine IONIC als neue Uhr gibt.
    Macht erstmal Eure Hausaufgaben in Sachen Firmware/Software Entwicklung. Schulungen oder was auch immer. Auf die Kommentare zur neuen Uhr will ich nicht eingehe, da es bei einem neuen Produkt immer Schwierigkeiten zum Start gibt.

    ComputerBild (wie auch immer man zu dieser Zeitung stehen mag…) hat positiv auf die IONIC bei der Vorstellung reagiert, konnten sich zum Ende des Artikels aber einen kleinen Hinweis auf neue, funktionierende Software nicht verkneifen. Das zeigt deutlich das eigentliche Problem und das es bekannt ist.
    Ich bin immer noch von der Hardware der Blaze überzeugt, aber wenn man (mal eben) kurz vorm Laufen statt der Kopplung den Hinweis bekommt “Konnte Gerät nicht finden“ und die beiden liegen einträchtig nebeneinander, dann wäre die Uhr schon öfters mal (fast!) vor die Wand geflogen.

    In diesem Sinne,

    lästerliche Grüße vom

    Lästermaul

     
  • Laestermaul 21:37 am 28. September 2017 permalink | Antwort  

    Der mündige Bürger! 

    Nun hat es der Protestwähler auch nach Deutschland geschafft. Nachdem schon der Brexit als Denkzettel für die Regierung gedacht war und plötzlich wahr wurde, nachdem auch die Ersten in den USA erkennen, wem Sie da eigentlich das Amt des mächtigsten Mannes der Welt in die Hand gelegt haben, wurde vom mündigen Bürger auch in Deutschland aus Protest einfach mal die AFD gewählt.

    Naja – stimmt so natürlich nicht. Die Mehrheit der Stimmen, die die AFD bekommen hat, hat sie aus Frust bekommen. Wähler sind scharenweise von der CDU/CSU/SPD gewandert, da sie mit ‚Ihrer‘ Partei nicht zufrieden waren. Nun sollte doch grad der mündige Bürger wissen, dass es einer Partei herzlich egal ist, warum man gewählt wurde. Am Wahlabend wird immer daraus ein Wählerauftrag der sich auf das aktuelle Programm bezieht und dieses verwirklicht sehen will.

    Die SPD hat hier scheinbar schon vorgearbeitet. Sonst könnte die sofortige Erklärung, dass man in die Opposition gehe, nur verwundern. Ob hier tatsächlich das Ziel im Vordergrund steht, dass eine starken Opposition auch von einer starken, demokratische Partei angeführt werden soll und nicht von der AFD, wird die Zukunft zeigen. So, wie sich Herr Schulz in der Elefantenrunde gegeben hat, kann man das jedoch noch nicht erkenne. Außer es war ein Abgesang auf die eigene Person – das würde dann wieder Sinn machen. Bei dieser Zielsetzung jedoch von einem ‚sich aus der Verantwortung stehlen‘ zu sprechen, wie es die Grünen tun, ist schon wieder makaber. Es werden hier schon wieder Zeichen gesetzt und eine Sprache benutzt, die einem demokratischen Organ, wie einer Opposition, nicht würdig sind.

    Frau Merkel sieht überhaupt keinen Grund – mal so zu Garnichts, da Sie ja die stärkste Partei ist und ohne Sie eh keine Regierung zu bilden ist. Ja sach ma – wird die nun senile? Es gibt eine Erschütterung in der Macht – und Sie merkt mal nix davon. Kann da mal bitte jemand die Batterien wechseln? So ist es doch kein Wunder, dass man irgendwann nur noch die Augen zu macht und sein Kreuz an irgendeiner Stelle macht – und wenn es die AFD ist.

    Die Folgen könnten sich allerdings erst noch so richtig zeigen, wenn es im Parlament plötzlich gar nicht mehr vorwärts geht, da ja die etablierten Parteien gejagt werden. Da bleibt nicht viel Zeit für konstruktive Arbeit.

    Lästerliche Grüße,

    das Lästermaul

     

     
  • Laestermaul 20:30 am 3. August 2017 permalink | Antwort  

    ‚Wir akzeptieren berechtigte Kritik, einer Wortwahl „unternehmerisches Versagen“ et cetera mag ich mich allerdings nicht anschließen‘ 

    Das ist der Knüller von Matthias Müller – VW-Chef in der Zeit der Diesel Affäre.

    Diese Äußerung machte er bei der Presseerklärung zum Ergebnis des Dieselgipfels. Bei dieser Frechheit fällt mir nichts mehr ein – also kaum.

    Im Grunde sind das ja die Früchte des Kapitals, die wir alle so sehnsüchtig ernten wollen. Hier platzt nur einem mächtigen einmal öffentlich der Kragen ob des dauernden Gejammers. Immer haben wir brav den Aussagen der Industrie geglaubt – ob Abgaswerte oder aber Verbrauchswerte. Jeder wusste, dass die Werte in den Hochglanzprospekten für die Praxis völlig irrelevant sind. Aber hat sich was geändert? Es gab immer Stimmen, die mal auf diesen Umstand hingewiesen haben – sowas wie der ADAC. Aber ein großes Thema ist es nie gewesen. Im Gegenteil: Was musste ein Verbraucher alles anstellen, um gegen einen Konzern zu klagen wegen falsch angegebener Verbrauchswerte. Und wenn er damit tatsächlich mal durchgekommen ist, dann wurde er in den Medien als Held gefeiert. Und weiter? Janee….nix halt. Sammelklagen – Fehlanzeige. Auch jetzt noch muss jeder einzeln kämpfen. Aber man wird das prüfen, ob hier nicht so etwas wie eine Sammelklage erlaubt sein wird.

    Also – im Westen nichts Neues: Das Kapital beherrscht uns. Und da offensichtlich viele von uns dazu gehören wollen, regt sich auch kein Widerstand. Der würde sich ja u.U. auch gegen mein Bankkonto wenden. Aber das steht nicht zu befürchten. Dazu müssten „Wir“ ja erstmal aufstehen. Gegen Ungerechtigkeit zu Felde ziehen, uns bemerkbar machen.

    Aber das Problem fängt ja schon mit dem Aufstehen an:
    Verdammt ist das anstrengend. Ist die Pocke etwa schon wieder dicker geworden. Naja – mal sehen, was es auf RTL gibt.

    Lästerliche Grüße,

    das Lästermaul

     
  • LaesterAdmin 11:00 am 22. June 2017 permalink | Antwort  

    Fehmarn, Westermakelsdorf, Sonnenuntergang…und der deutsche Michel 

    Und es begab sich zu der Zeit, als mal wieder die Sonne untergehen sollte. Wer sich dabei auf der schönen Insel Fehmarn befindet, der versucht sich dieses Schauspiel an der Spitze von Westermakelsdorf anzusehen. Dort gibt es einen kleinen Parkplatz und nach 10 Metern steht man auf dem Deich. Echt schön.

    Der Anfang ist gemacht. Das Auto auf dem Deich, denn ohne Verbotsschild ist ja alles erlaubt!

    Nun kann man zwar von der Strasse auf den Parkplatz fahren, aber nicht durch bis zum Strand. Dort liegt nämlich ein dicker Felsbrocken, der Autos daran hindert. Fahrräder natürlich nicht.

    Vom Parkplatz selbst führt dann eine Auffahrt zum Deich. Hierüber sollen ja Segel/Surf und anderes Material zum Strand gelangen.

    Nur eben Autos – die nicht. Dann könnte man ja gleich den Felsbrocken entfernen, dann wäre die Zufahrt einfacher. Nur eben der Schlaumeier auf dem Foto,  der will die Nase nicht in den Wind halten, während die Sonne verschwindet. Und da ja auch kein Verbotsschild da steht und auch kein 2. Felsbrocken den Weg versperrt, kann man sich ja da auch hinstellen.

    Ach gottchen wie clever.

    Entspricht einer scheinbar um sich greifenden Seuche: Was nicht verboten ist gilt als erlaubt. Schon komisch, dass wir einerseits darüber klagen, was alles bei uns deutschen bis ins kleinste geregelt ist, andrerseits aber sorgen wir mit dem eigenen Verhalten dafür, dass diese Regelungswut noch weiter ausgebaut wird/werden muss.

    In diesem Sinne noch ein paar schöne Sonnenuntergänge.

    Lästerliche Grüße,

    das Lästermaul

     
  • Laestermaul 20:20 am 24. April 2017 permalink | Antwort  

    CDU/CSU Übernehmen AFD-Forderung? 

    Kaum ist das Votum für das Präsidialsystem der Türkei durch, gibt es in den christlichen Parteien die Forderung, auch über die doppelte Staatsbürgerschaft nachzudenken.
    Das sich diese Einsicht erst nach Änderungen in der politischen Großwetterlage durchsetzt, ist schon ein Stück weit eine gefährliche Entwicklung. Parteien wie die AfD sind mit dieser Forderung schon immer durch das Land gelaufen und haben Stimmen gefangen. Nun erst fängt die CDU/CSU damit an. Ist es denn wirklich so abwegig zu fordern, das sich erst jemand zu ‚uns‘ und unseren Grundwerten bekennen muss, bevor er auch den deutschen Perso bekommt? Jetzt also die Forderung, dass Kinder von hier lebenden Doppelstaatlern nicht mehr automatisch auch die doppelte Staatsbürgerschaft bekommen.
    Das ist natürlich wieder ein gefundenes Fressen für die AfD – so schreibt sie also auf ihrer Webseite, dass die Altparteien die AfD Forderung nun auch unterstützen. Genüsslich wird dieser Vorgang ausgeweidet in Richtung ‚Reagieren statt regieren‘, mehr sein bei den Altparteien nicht mehr drin.
    Wenn sich solche Meinungs-Scharmützel in einem populistischen Umfeld abspielen, wie es grad der Fall ist, dann bekommen solche Vorfälle schon eine gefährliche Wendung. Denn dieser ‚Siehste-Effekt‘ ist auch dem ‚Mann auf der Straße‘ zu vermitteln: „Da schau – wir haben das ja schon immer gesagt und nun folgen uns sogar die alten Parteien, die uns immer verteufeln. Das ist doch der Beweis, dass unsere Forderungen nicht ‚böse‘ sind!“.
    Hier wird sinnvolles Denken und Handeln auf dem Altar des Wahlkampfs geopfert, denn natürlich hat sich die CDU/CSU erst mit dieser Forderung anfreunden können, nachdem alle Parteien den Wahlkampfmodus eingeschaltet haben. Ich denke, hier kann nicht mehr von einer zielgerichteten Politik gesprochen werden. Alles ist nur abgestimmt im Hinblick auf die zu fangende Wählerschar. In solchen Zeiten muss man sich nicht wundern, wenn es den Ratenfängern besser gelingt, Massen zu mobilisieren. Hier braucht man ja nur die alten Mechanismen wieder aufleben zu lassen, die uns Deutschen aus dem letzten Jahrtausend nur zu gut bekannt sind.

    Lästerliche Grüße,

    das Lästermaul

     
  • LaesterAdmin 12:25 am 17. April 2017 permalink | Antwort  

    2017 – Das kann ja was geben 

    Nun ist das Jahr schon einige Monate alt.. Und was haben wir schon alles erlebt?
    Neben den diversen Terror Anschlägen beobachte ich in meinem Umfeld eine immer größer werdenden Unsicherheit, was das allgemeine Lebensgefühl betrifft. Immer mehr Menschen scheinen das Gefühl zu haben, dass die eigenen, lokalen Probleme mehr und mehr in den hintergrund rücken. Einfach weil sich Änderungen im Weltumfeld ergeben oder ergeben haben, die plötzlich eine Viel größere Bedrohung darstellen, als irgendwelche Staus auf der A40.
    Auch bisher vermeintlich sichere partner wie die USA scheinen nun wieder ihr eigenes Süppchen zu kochen. Von daher steht Europa im Moment nackig da:GB ist aus der europäischen Union ausgeschieden, Frankreich könnte folgen, Türkei wird man wieder an den Ostblock verlieren und dann wird auch noch ein Mannschaft Bus von Dortmund mit Bomben angegriffen. Normal ist das nicht.
    Anstatt zu begreifen, dass man nur einen gemeinsamen Sandkasten, genannt Erde, hatt,steigt der Wunsch, sich von allen anderen abzugrenzen. Alles Mechanismen, die zumindest wir deutsche kennen. Nützt aber nix, wir lernen trotzdem nichts daraus.
    Auch wenn hier keiner mit einem patent Rezept aufwarten kann, so ist eines jedoch sicher: Reden hilft und den Kopf in den Sand stecken in der Form, dass man lieber sein eigenes Ding durchziehen möchte unabhängig von anderen, hilft definitiv nicht.
    Es gibt in der heutigen Zeit nämlich kein“unabhängig von andren“ mehr.

     
  • Laestermaul 10:40 am 26. December 2016 permalink | Antwort  

    Ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung 

    Junker fordert mehr Engagement gegen Fake News
    Grad auf WDR diese Meldung gesehen und mal abgetaucht in die Kommentare.

    Na da tobt ja mal wieder der Mob. Da wird ja wirklich der Eindruck erweckt das jeder, der an der Theke keinen Platz mehr für die Stammtisch Diskussionen bekommen hat, sich in Kommentaren im Internet erbricht. Da wird dann mal so richtig die kleingeistige Welt des Einzelnen als strahlendes Beispiel der eigenen Kompetenz alles helles Licht vorweg getragen. Ob es Junkers ist, der selbst ‚Dreck am Stecken hat‘ oder gleich die gesamte Politik mit den „verlogenen Politikern“: Hier kann man mal so richtig ab lästern.
    Und von irgendwoher kommt immer noch ein kleiner Schnipsel Information aus dem Netz der bestätigt das die, die das grad fordern, selbst auch lügen und eigene Vorteilsnahme betreiben und somit (vermeintlich) kein Recht haben, anderen etwas über Fake News zu erzählen bzw. ein Gesetz dagegen zu fordern.
    Grundsätzlich ist das mit den Kommentaren ja schon eine tolle Sache – ist in diesem Blog ja nicht anders. Ich finde es nur erschreckend, dass so wenig auf das eigentliche Thema eingegangen wird. Sind wir nicht mehr in der Lage Themen in einer Diskussion zu erkennen und darüber zu sprechen? Laufen wir immer in die Richtung der eigenen Meinung ohne Ansehen des Themas?
    Spüren wir an dieser Stelle etwa schon die Ergebnisse der früheren Pisa Studien und erleben grad die heute Erwachsenen, die das festgestellte Defizit von damals im Bereich lernen und verstehen nie mehr aufgeholt haben? Oder sind diese Kommentare auch schon das Ergebnis von Bots, die automatisiert schreiben damit hier keine zielgerichtete Auseinandersetzung mehr stattfinden kann?
    Fragen über Fragen, die zumindest in 2016 nicht mehr beantwortet werden. An dieser Stelle einen guten und friedvollen Rutsch ins neue Jahr 2017.
    Gedämpft lästerliche Grüße,
    das Lästermaul

     
  • Laestermaul 23:05 am 13. December 2016 permalink | Antwort  

    Sparkasse – Janee…is klar… 

    Und es begab sich zu der Zeit das wir umzogen und meine Frau nicht mehr ganz so einfach nach Ennepetal zur Sparkasse kam, als vor dem Umzug.
    Die neu Stadt (Witten-Stockum) hatte natürlich ebenfalls eine Sparkassenfiliale. Was lag also näher, als dort nach zu fragen, ob man nicht alles von der ‚alten‘ Filiale nach Witten holen könne. Das wurde von der freundlichen Mitarbeiterin auch vehement unterstützt. Und das Beste: Sie würde sich um alles kümmern – und überhaupt ist es ja nur eine Änderung der Filiale innerhalb derselben Bank. Also – was soll schon schief gehen?
    Für uns beide war das so etwas wie eine Challenge: Ich wollte ebenfalls die Bank wechseln. Nachdem ich von der Commerzbank die Info erhalten hatte, dass man nun meine Konten nicht mehr kostenlos betreuen könne stand endlich der Entschluss fest: Nach über 35 Jahren Dresdner/Commerzbank wollte ich nun wechseln. Da ich praktisch immer schon mehr Internetgeschäfte gemacht hatte stand fest, es soll zu DKB gehen. Also dort im Internet ein neues Konto eröffnet. Autorisierung über die Kamera und den Personalausweis. Und obwohl es hieß, es könne so vor der Weihnachtszeit etwas länger dauern, war innerhalb der angegebenen 2 Wochen alles inklusive Giro- und Kreditkarte eingetroffen. Noch schnell den Wechselservice angestoßen, ausgewählt, wer von der DKB einen Infobrief bekommen soll und …Fertig.
    Zurücklehnen war angesagt!
    Und während in den anschließenden Tagen schon die ersten Briefe von meinen Kontoverbindungen eintrudelten um die neue Verbindung zu bestätigen, hatte meine Frau keine Post. Lief also alles viel ‚geräuschloser‘ als bei mir. Naja – ist eben innerhalb der gleichen Institution – da geht das eben leichter von der Hand.
    Ja denkste. Als die ersten Briefe kamen war klar, warum es so geräuschlos lief: Nix war passiert. Girokonto in Ennepetal war aufgelöst. Neues Konto in Witten erstellt und hatte auch Deckung. Aber es buchte keiner ab! Und darum kamen auch die ersten Briefe: Beschwerden, dass man nun nicht mehr von der alten Kontoverbindung abbuchen könne. Es hatte alles nicht funktioniert. Eigentlich eine Unglaublichkeit. Nun schreibt meine Frau selbst E-Mails und entschuldigt sich für die Unfähigkeit der Sparkasse.
    Ich kann bisher uneingeschränkt die DKB empfehlen, wenn es um den Umzugsservice geht. Eine Kleinigkeit steht zwar noch aus, da hatte ich auch Kontakt zur Commerzbank Gevelsberg, aber noch bin ich guten Muts, dass auch das letzte Konto ordentlich aufgelöst wird. Auch wenn hier durch Eingriffe des Mitarbeiters sicherlich alles noch über den Haufen geschmissen werden kann – so, wie bei der Sparkasse.

    Lästerliche Grüße,

    das Lästermaul

     
  • Laestermaul 21:00 am 27. October 2016 permalink | Antwort  

    Der Fall Luca, oder: Auch Ämter machen Fehler 

    Da bekommt das Jugendamt Viersen 2 mal die Chance, dass Kind aus den Fingern der überforderten Eltern zu retten – aber nein, da muss ja auch erstmal ein Gutachter eingeschaltet werden. Der kann keine Gefahr sehen – und nun ist Luca tot.

    Hört sich schon fast so an wie die Gutachterin beim Selbstmordattentäter, bei dem ja auch keine Suizid Gefahr bestand – nu ist er tot.

    Sind die Ämter in so einem strammen Korsett gefangen, dass sie eher Geld für einen Gutachter rauswerfen als den Hinweisen der Nachbarn nachgehen, dass das Kind misshandelt wurde?

    Laut Herrn Güthoff, dem ehemaligen Geschäftsführer des Kinderschutzbundes NRW, ist der Druck schon enorm, dem die Mitarbeiter ausgesetzt sind. Und ja, ein Kind seinen Eltern wegnehmen kann nicht ‚mal eben so‘ erlaubt sein. Auch nicht einem Amt. Aber die situative Gemengelage so kompliziert werden zu lassen, dass es eher ein Ausweg scheint, Zeit durch Gutachter verstreichen zu lassen, kann auch keine befriedigende Lösung sein und führt stellenweise zum Tod des Kindes.
    Leider. Der WDR hatte einige Beispiele parat, die es in der Vergangenheit schon gab – wäre doch dann mal an der Zeit, den Menschen auf den Ämtern etwas mehr Unterstützung zu geben, damit nicht ihr Fehlverhalten noch weitere Opfer fordert.

    Lästerliche Grüße,

    das Lästermaul

     
  • Laestermaul 21:17 am 24. October 2016 permalink | Antwort  

    Kein Straftäter darf verloren gehen! 

    Tja – was soll ich sagen: Da bringen sich Straftäter in der Haftanstalt um. Und nun werden die Schuldigen gesucht. Das ist eine sehr zwiespältige Situation für mich.

    Einerseits soll das natürlich nicht passieren, dass Straftäter, oder vielleicht sogar erst mutmaßliche Straftäter, in der Haft, ob mit oder ohne Untersuchung, sterben. Sei es durch äußere Einflüsse oder durch eigene Hand. Nein, das will der aufgeklärte, demokratische Staat nicht.
    Ich denke, dass erspart uns zig tausende Euro, die wir mal wieder in Kindergärten/Lehrer/Anhebung HarzIV Satz -> you name it – stecken könnten.

    Und dann geht es auch noch um einen Terroristen. Jaber Albakr konnte fast nicht festgenommen werden – und dann entzieht er sich weiteren Befragungen durch seinen Selbstmord.
    Ja tut man denn so etwas? Ist das etwa kompatibel zur Demokratie die ihn verhaftet hat?
    Und nun das große Gezeter, was man noch alles durch diesen Mann in Erfahrung hätte bringen können. Na das ist ja mal erst eine Lachnummer!

    Erst weiß die Polizei nicht, in welcher Wohnung er wohnt. Dann kann man ihn nicht schnappen, obwohl nach Polizeiangaben der Mann einen schlaffen, schleifenden Schritt ohne Spannung hat – ja super! Und wenn es dann auch noch heißt, dass die Polizei den 3 Syrern keinen Glauben geschenkt hat die anriefen und sagten, sie hätten Jaber Albakr grad in ihrer Wohnung gefangen: Ja bitte – glaubt man denn wirklich, dass so eine Polizei in der Lage ist, einem Terroristen Informationen zu entlocken?

    Doch wohl kaum.

    Lästerliche Grüße,

    das Lästermaul

     
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