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  • LaesterAdmin 11:00 am 22. June 2017 permalink | Antwort  

    Fehmarn, Westermakelsdorf, Sonnenuntergang…und der deutsche Michel 

    Und es begab sich zu der Zeit, als mal wieder die Sonne untergehen sollte. Wer sich dabei auf der schönen Insel Fehmarn befindet, der versucht sich dieses Schauspiel an der Spitze von Westermakelsdorf anzusehen. Dort gibt es einen kleinen Parkplatz und nach 10 Metern steht man auf dem Deich. Echt schön.

    Der Anfang ist gemacht. Das Auto auf dem Deich, denn ohne Verbotsschild ist ja alles erlaubt!

    Nun kann man zwar von der Strasse auf den Parkplatz fahren, aber nicht durch bis zum Strand. Dort liegt nämlich ein dicker Felsbrocken, der Autos daran hindert. Fahrräder natürlich nicht.

    Vom Parkplatz selbst führt dann eine Auffahrt zum Deich. Hierüber sollen ja Segel/Surf und anderes Material zum Strand gelangen.

    Nur eben Autos – die nicht. Dann könnte man ja gleich den Felsbrocken entfernen, dann wäre die Zufahrt einfacher. Nur eben der Schlaumeier auf dem Foto,  der will die Nase nicht in den Wind halten, während die Sonne verschwindet. Und da ja auch kein Verbotsschild da steht und auch kein 2. Felsbrocken den Weg versperrt, kann man sich ja da auch hinstellen.

    Ach gottchen wie clever.

    Entspricht einer scheinbar um sich greifenden Seuche: Was nicht verboten ist gilt als erlaubt. Schon komisch, dass wir einerseits darüber klagen, was alles bei uns deutschen bis ins kleinste geregelt ist, andrerseits aber sorgen wir mit dem eigenen Verhalten dafür, dass diese Regelungswut noch weiter ausgebaut wird/werden muss.

    In diesem Sinne noch ein paar schöne Sonnenuntergänge.

    Lästerliche Grüße,

    das Lästermaul

     
  • LaesterAdmin 12:25 am 17. April 2017 permalink | Antwort  

    2017 – Das kann ja was geben 

    Nun ist das Jahr schon einige Monate alt.. Und was haben wir schon alles erlebt?
    Neben den diversen Terror Anschlägen beobachte ich in meinem Umfeld eine immer größer werdenden Unsicherheit, was das allgemeine Lebensgefühl betrifft. Immer mehr Menschen scheinen das Gefühl zu haben, dass die eigenen, lokalen Probleme mehr und mehr in den hintergrund rücken. Einfach weil sich Änderungen im Weltumfeld ergeben oder ergeben haben, die plötzlich eine Viel größere Bedrohung darstellen, als irgendwelche Staus auf der A40.
    Auch bisher vermeintlich sichere partner wie die USA scheinen nun wieder ihr eigenes Süppchen zu kochen. Von daher steht Europa im Moment nackig da:GB ist aus der europäischen Union ausgeschieden, Frankreich könnte folgen, Türkei wird man wieder an den Ostblock verlieren und dann wird auch noch ein Mannschaft Bus von Dortmund mit Bomben angegriffen. Normal ist das nicht.
    Anstatt zu begreifen, dass man nur einen gemeinsamen Sandkasten, genannt Erde, hatt,steigt der Wunsch, sich von allen anderen abzugrenzen. Alles Mechanismen, die zumindest wir deutsche kennen. Nützt aber nix, wir lernen trotzdem nichts daraus.
    Auch wenn hier keiner mit einem patent Rezept aufwarten kann, so ist eines jedoch sicher: Reden hilft und den Kopf in den Sand stecken in der Form, dass man lieber sein eigenes Ding durchziehen möchte unabhängig von anderen, hilft definitiv nicht.
    Es gibt in der heutigen Zeit nämlich kein“unabhängig von andren“ mehr.

     
  • LaesterAdmin 22:00 am 20. October 2016 permalink | Antwort  

    Castrop Rauxel nun also auch 

    Endlich haben auch in Castrop Rauxel die Städteplaner gewonnen. Ziel wird auch hier sein, möglichst das Auto aus der Stadt draußen zu halten. Mit dem Bau des neuen Einkaufsladen wird das sicher wieder ein Stück weit gelingen. Natürlich hat ein Gutachten ergeben, dass es kaum negative Auswirkungen auf die Altstadt haben wird. Vielleicht 20% Verlust der Kaufkraft. Geht doch, oder?
    Da fragt man sich doch wirklich, ob die noch richtig ticken. Beispiel Ennepetal: Hier wurde in der Vergangenheit ein Laden nach dem anderen rund um die Fußgängerzone angesiedelt mit dem Ergebnis: Ja, es sind nicht mehr viele Autos in der Stadt. Aber auch keiner mehr, der hier noch einkaufen will. Ist doch draußen viel einfacher. Einmal hin, Parkplatz gefunden und wieder fix nach hause. Die Innenstadt blutet aus. 1 Euro Läden und andere Angebote, die von der eigenen Bevölkerung kaum angenommen wird. Wenn davon noch jemand hier wohnt, siehe Hagen-Haspe.
    Nachdem jeder Ottonormalverbraucher, der mit offenen Augen durch die Welt geht, diese Erfahrung schon gemacht hat, nun also auch Castrop Rauxel. Natürlich wieder mit einem Gutachten. Und natürlich im Interesse der Bevölkerung. Damit man in der Innenstadt in Zukunft zwischen leeren Schaufenstern mit seinem rollator in ruhe spazieren gehen kann, ohne das immer wer im weg ist und man ausweichen muss.
    Super Sache!
    Das Lästermaul

     
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