Sparkasse – Janee…is klar…

Und es begab sich zu der Zeit das wir umzogen und meine Frau nicht mehr ganz so einfach nach Ennepetal zur Sparkasse kam, als vor dem Umzug.
Die neu Stadt (Witten-Stockum) hatte natürlich ebenfalls eine Sparkassenfiliale. Was lag also näher, als dort nach zu fragen, ob man nicht alles von der ‚alten‘ Filiale nach Witten holen könne. Das wurde von der freundlichen Mitarbeiterin auch vehement unterstützt. Und das Beste: Sie würde sich um alles kümmern – und überhaupt ist es ja nur eine Änderung der Filiale innerhalb derselben Bank. Also – was soll schon schief gehen?
Für uns beide war das so etwas wie eine Challenge: Ich wollte ebenfalls die Bank wechseln. Nachdem ich von der Commerzbank die Info erhalten hatte, dass man nun meine Konten nicht mehr kostenlos betreuen könne stand endlich der Entschluss fest: Nach über 35 Jahren Dresdner/Commerzbank wollte ich nun wechseln. Da ich praktisch immer schon mehr Internetgeschäfte gemacht hatte stand fest, es soll zu DKB gehen. Also dort im Internet ein neues Konto eröffnet. Autorisierung über die Kamera und den Personalausweis. Und obwohl es hieß, es könne so vor der Weihnachtszeit etwas länger dauern, war innerhalb der angegebenen 2 Wochen alles inklusive Giro- und Kreditkarte eingetroffen. Noch schnell den Wechselservice angestoßen, ausgewählt, wer von der DKB einen Infobrief bekommen soll und …Fertig.
Zurücklehnen war angesagt!
Und während in den anschließenden Tagen schon die ersten Briefe von meinen Kontoverbindungen eintrudelten um die neue Verbindung zu bestätigen, hatte meine Frau keine Post. Lief also alles viel ‚geräuschloser‘ als bei mir. Naja – ist eben innerhalb der gleichen Institution – da geht das eben leichter von der Hand.
Ja denkste. Als die ersten Briefe kamen war klar, warum es so geräuschlos lief: Nix war passiert. Girokonto in Ennepetal war aufgelöst. Neues Konto in Witten erstellt und hatte auch Deckung. Aber es buchte keiner ab! Und darum kamen auch die ersten Briefe: Beschwerden, dass man nun nicht mehr von der alten Kontoverbindung abbuchen könne. Es hatte alles nicht funktioniert. Eigentlich eine Unglaublichkeit. Nun schreibt meine Frau selbst E-Mails und entschuldigt sich für die Unfähigkeit der Sparkasse.
Ich kann bisher uneingeschränkt die DKB empfehlen, wenn es um den Umzugsservice geht. Eine Kleinigkeit steht zwar noch aus, da hatte ich auch Kontakt zur Commerzbank Gevelsberg, aber noch bin ich guten Muts, dass auch das letzte Konto ordentlich aufgelöst wird. Auch wenn hier durch Eingriffe des Mitarbeiters sicherlich alles noch über den Haufen geschmissen werden kann – so, wie bei der Sparkasse.

Lästerliche Grüße,

das Lästermaul